Nachhaltig Ausbilden im Bau- und Sozialwesen
Das Verbundprojekt „Nachhaltig Ausbilden im Bau- und Sozialwesen“ (NABASO) verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeitskompetenzen des (über-) betrieblichen Ausbildungspersonals in den Berufsfeldern Bau- und Sozialwesen systematisch zu stärken und damit einen Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (insbesondere SDG 4, SDG 8, SDG 9 und SDG 12) zu leisten. Im Rahmen der ersten Projektphase (August 2024 bis Juli 2026), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und dem Europäischen Sozialfond Plus (ESF +) im Programm „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (NIB)”, wurden praxisorientierte Weiterbildungsprogramme für Ausbilder:innen in den überbetrieblichen Ausbildungszentren der Bauindustrie sowie für Praxisanleiter:innen in Kindertageseinrichtungen entwickelt, erprobt, durchgeführt und wissenschaftlich begleitet.
NABASO II (Laufzeit: 01.08.2026–31.07.2028) knüpft an die erste Förderphase an und verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeitskompetenzen des betrieblichen Ausbildungspersonals im Bau- und Sozialwesen nachhaltig zu stärken. Aufbauend auf den implementierten Qualifizierungskonzepten werden die Weiterbildungsangebote auf neue Zielgruppen ausgeweitet: Im Bauwesen rücken insbesondere betriebliche Ausbilder:innen sowie die Zusammenarbeit zwischen Betrieb, überbetrieblicher Ausbildung und Berufskolleg in den Fokus. Im Sozialwesen steht das Arbeitsfeld Offene Ganztagsschule (OGS) im Mittelpunkt. In beiden Projektsträngen ist die zentrale Zielsetzung die langfristige Verankerung von Beruflicher Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BBNE) in der Ausbildungspraxis sowie die Förderung des Transfers erfolgreicher Konzepte weitere Qualifizierungs- und Netzwerkstrukturen.
Das Projekt wird vom UNESCO-Lehrstuhl für berufliche Bildung, Kompetenzentwicklung und Zukunft der Arbeit der TU Dortmund gemeinsam mit der Professur für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Didaktik der Sozialpädagogik der TU Dortmund wissenschaftlich begleitet. Praxispartner sind das Ausbildungszentrum (ABZ) Hamm der Bauindustrie NRW sowie die Paritätische Akademie LV NRW.


